Rayita im wald ohne Hundeleine

Rayitas Wald – Gassi gehen mit viel Spass

Im letzten Artikel habe ich euch erzählt wie ich das erste Mal gefuttert habe und gebadet worden bin, heute will ich euch über meine erste Begegnung mit dem Scheidter (Saarbrücken) Wald erzählen.

Gassi gehen – das nennt ihr laufen

Nach zwei oder drei Wochen habe sich meine Besitzer gedacht „komm geben wir der kleinen Hündin die Chance ohne Leine zu rennen“.

Bis zu diesem Zeitpunkt musste ich immer mit der Leine draußen laufen gehen, man war das laaaahm. Die zwei hinter mir nennen das vielleicht laufen, ich nenne das aber schnarch langweiliges geeeeehen. Deshalb ist mir auch jedes Mal in den Sinn gekommen fest an der Leine zu ziehen. Ich weiss gar nicht warum mein Herrchen immer wenn ich gezogen habe stehen geblieben ist und dann auch paar Schritte zurück gelaufen ist und außerdem ist das blöde Wort „Nein“ in Kombination mit Rayita dann immer gefallen. Blödes Herrchen!!! Gut ich glaube der mag das nicht und nach einer Zeit habe ich auch damit aufgehört (aber das Ziehen hat noch kein Ende, dass sag ich euch).

Was höre ich da etwa Leine?!?

Rayita im Wald
Rayita im Wald

wisst ihr was das schönste Wort neben Yummy und Leckerli ist? Ich sag es euch: Leine (damit meinen die Menschen meine rote oder blaue Hundeleine). Irgendwann habe ich gemerkt „heyyy immer wenn das Wort Leine fällt geht es nach draußen an die frische Luft – awesome“. Deshalb renn ich auch immer wenn ich dieses Zauberwort höre sofort an die Haustür und wedle mit meinen Schwanz (dieser wackelt irgendwie immer automatisch, fragt mich aber nicht warum – wuff wuff). Manchmal hole ich auch die Hundeleine und leg sie vor der Haustür ab. Man, man, man sind diese Zweibeiner vielleicht lahm!

Frei endlich wieder frei

So jetzt zum eigentlichen Thema: an einem schönen Tag habe ich zur Mittagszeit das großartige Wort Leine gehört und bin wie immer Schwanz wackelt zur Tür gerannt. Dort angekommen wurde mir die rote Hundeleine angelegt und ab ging es nach draußen. Diesmal aber sind wir weiter nach Norden gelaufen. Neue Gerüche, neuer Weg und auf einmal yeaaaah Wald. Und was noch toller war, die Leine wurde mir abgenommen. Erst bin ich stehen geblieben, habe die beiden angeschaut und als ich das Wort hopp gehört habe bin ich dann quer hin und her gerannt. Wuff wuff!

So sind wir eine Weile durch den Wald gegangen, nur das ich immer auf die Beiden warten musste. Das Ganze hatte aber auch sein baldiges Ende als ein kleines Eichhörnchen (immer diese Eichhörnchen) sich gedacht hatte in der Nähe meines Weges zu kommen. Man bin ich der hinterher gerannt, aber bekommen habe ich sie nicht. [Rayita hat noch nie ein Eichhörnchen gefangen] Und das war es wieder mit der Freiheit. Tschau Freiheit, hallo Leine du Fessel aller Hunde.

Daheim gab es aber gleich ein Leckerli und viele Streichler.

Im nächsten Artikel, erzähle ich euch wie ich das erst Mal allein in einem Zimemr war.

[Hundetipp: Wenn Ihr Hund an der Leine gerne zieht, dann tut euch selbst den Gefallen und bleibt jedesmal stehen, wenn der kleine zieht und geht in die andere Richtung zurück. Aber vergisst nicht auch euren Hund frei laufen zu lassen!!!]

 

Schreib einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *