Süd Frankreich Urlaub mit Hund

Pyrenäen und Meer – Ein Hund geht wandern (Teil 1)

Soooo, da ich wieder aus meinem verdienten Urlaub zurück bin – ja so ein Hundeleben ist nicht einfach – schreibe ich von meinen Erlebnissen am Meer und auf den Pyrenäen.

Ich dachte mir schon, dass es wohl eine Reise geben wird, da die Zweibeiner wieder diese Koffer auf den Boden gelegt (ich mich reingelegt habe, da es da darin so bequem ist) und sie mit jede Menge Zeugs gefüllt haben. Und als noch mein Futterschrank geöffnet worden ist und auch einige dieser Sachen in eine Tasche verschwunden sind, war mir klar „yeahhhh wir fahren wo hin“. Aber nur wann und wo? So ein Hund muss ganz schön viel denken.

Aber da ich letztes Jahr schon im Urlaub war, kenne ich mich ja jetzt gut aus.

Das wann hat sich schnell geklärt, als an einem Morgen an einer Rayita-unfreundlichen Uhrzeit, die Menschen aufgestanden sind mit mir eine Runde gedreht haben und ins Auto mit den Koffern eingestiegen sind. Also war noch die Frage zu klären: „wo geht es für mich hin?“. Aber das hat ja noch Zeit, also erstmal im Auto schlafen und wenn ich geweckt werde, bitte mit lecker Hundefutter. Wuff wuff!

Nach einem ordentlich langen Schlaf und guten Futter sind wir nach vielen Hundestunden und einigen Pausen endlich angekommen. Das Klima kam mir vertraut vor. Roch nach Heimat und Meer. Tatsächlich waren wir an der spanischen Grenze bei den Pyrenäen. Also erstmal schnuppern und schnuppern. Warum die gestressten Menschen mich gerufen und an die Leine genommen haben, habe ich nicht verstanden. So ein Hund muss doch mal schnuppern dürfen. Tzzzzzz!

In den folgenden Tagen sind wir weit über 200 Km gewandert, waren viel am Meer und haben alle die Sonne genießt. Leider wurde aus mir kein Surfhund, aber was nicht ist kann ja noch werden.

Das Gute an unserem Strand in Argelès-sur-Mer war bzw. ist, dass Hunde (an bestimmten Plätzen) erwünscht waren und wir 4-Beiner uns da richtig austoben können. Ich habe dort einige neue französische Artgenossen kennenlernen dürfen. Nervig ist aber immer dieser Wind. Ich muss da immer meine Augen schließen. Trotzdem schön das Urlaub (am Meer) mit Hund in Süd Frankreich in der Regel unproblematisch ist und man mich nicht komisch anschaut wird.

 

Rayita am Meer

 

Und das Tolle an dem Ort ist, dass es so viele Wandermöglichkeiten gibt. Wie es sich rausgestellt hat, bin ich eine unglaublich gute Kletterin (klar bin ich das, ich bin Rayita super Dogg!! Wuff wuff). Egal ob bei dem Tour de Madeloc oder auf dem Pic du Canigou, ich musste immer auf die zwei lahmen Menschen warten. Die kamen wohl mit den Höhenmeter oder den Steigerungen nicht zu recht. Selbst schuld, wenn die nur auf zwei Pfoten laufen. Wozu haben die denn vier?!? Auf dem folgenden Bild könnt ihr sehen, wie ich 1-mal von gefühlten 1000-mal mich umdrehe und auf die laaaahmen Menschen warte.

 

Hund auf den Pyrenäen

 

Aber ich muss schon zugeben nach den Wanderungen war ich auch ganz schön fertig und nach einer kleinen Massage bin ich auch immer schnell eingeschlafen.

Müde Rayita

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